Gebäudeentkernung

Entkernungsarbeiten vor dem Gebäudeabbruch: Was wird da eigentlich gemacht?

 

Die Durchführung von Entkernungsarbeiten vor einem Gebäudeabbruch erfordert ein sorgfältiges und strukturiertes Vorgehen, um nicht nur die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, sondern auch eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung zu ermöglichen. Als erfahrenes Abbruchunternehmen wissen wir, dass die richtige Vorbereitung und Durchführung dieser Arbeiten von entscheidender Bedeutung sind. In diesem Beitrag beleuchten wir für Euch die wesentlichen Schritte und Aufgaben bei der Gebäudeentkernung.

 

Bagger mit Holzbauschutt

Holz und Altmetall werden für’s Recycling sauber getrennt.

 

  1. Voruntersuchungen und Planung

Bevor mit den Entkernungsarbeiten begonnen wird, ist es wichtig, eine gründliche Voruntersuchung des Gebäudes durchzuführen. Dies umfasst die Identifizierung potenzieller Gefahrenstoffe wie Asbest, Blei oder anderer Schadstoffe. Hierfür werden Proben genommen und analysiert, um das Vorhandensein dieser Materialien zu bestimmen. Darüber hinaus werden Strukturelemente analysiert, um festzustellen, welche Teile des Gebäudes entkernt werden können, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Diese Phase erfordert teils eine enge Zusammenarbeit mit Experten für Gebäudesanierung und Umweltschutz, um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen eingehalten werden.

  1. Gefahrstofferkennung und -entfernung

Die sichere Identifizierung und Entfernung von Gefahrstoffen ist einer der wichtigsten Schritte bei der Gebäudeentkernung. Asbest, Blei, Schimmel und andere potenziell gefährliche Materialien können nicht nur die Gesundheit der Arbeiter gefährden, sondern auch die Umwelt belasten. Daher ist es entscheidend, dass diese Materialien ordnungsgemäß erkannt und entfernt werden. Hierfür kommen spezialisierte Unternehmen zum Einsatz, die über das erforderliche Know-how, die Ausrüstung und die Zertifizierungen verfügen, um diese Aufgabe sicher und effizient durchzuführen. Der Umgang mit Gefahrstoffen erfordert strenge Sicherheitsvorkehrungen und die Einhaltung spezieller Verfahren, um jegliches Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter zu minimieren.

 

Holz, Fliesen, Böden, alles muss raus!

 

  1. Händischer Rückbau

Beim händischen Rückbau werden nicht tragende Elemente des Gebäudes manuell abgebaut. Dazu gehören Innenwände, Fußböden, Decken, Trennwände und nicht tragende Strukturen. Diese Arbeiten erfordern nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch präzise Planung, um sicherzustellen, dass die richtigen Materialien entfernt werden, ohne die Struktur des Gebäudes zu beeinträchtigen. Dabei werden verschiedene Werkzeuge und Techniken eingesetzt, um die Arbeiten effizient und sicher durchzuführen. Der händische Rückbau ermöglicht es, Materialien selektiv zu demontieren und für das Recycling vorzubereiten, was einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.

 

Entkernung eines alaten Bauernhauses. Der früher als Kornspeicher genutzte Dachboden hielt einige spannende Überraschungen bereit!

  1. Bauschutt sortieren und Recycling

Nach dem Rückbau fallen große Mengen an Bauschutt an, die sortiert werden und  bestenfalls recycelt werden können. Dies umfasst Materialien wie Beton, Ziegel, Holz, Metall und andere Baustoffe. Durch sorgfältiges Sortieren und Recycling können wertvolle Ressourcen wiedergewonnen und die Umweltbelastung minimiert werden. Hierfür werden spezialisierte Recyclinganlagen eingesetzt, die die Materialien weiterverarbeiten und für den Einsatz in neuen Bauprojekten aufbereiten. Durch die Wiederverwendung von Baustoffen wird nicht nur Abfall vermieden, sondern auch der Bedarf an neuen Materialien reduziert, was einen positiven Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks leistet. Nicht belasteten Bauschutt wie Beton, Ziegel, Fliesen, recyceln wir zum Beispiel selbst in unserer Anlage in Geisenhausen und verarbeiten diese Materialien zu einem nachhaltigen und günstigen Auffüllmaterial.

  1. Entsorgung nicht verwertbarer Materialien

Nicht alle Materialien können recycelt werden, daher ist eine ordnungsgemäße Entsorgung wichtig. Dies umfasst die sichere Beseitigung von Abfällen, die nicht recycelbar sind oder Gefahrstoffe enthalten. Hierfür arbeiten  wir als professionelles Abbruchunternehmen mit zertifizierten Entsorgungsunternehmen zusammen, um sicherzustellen, dass alle Abfälle ordnungsgemäß entsorgt werden. Dabei werden alle geltenden Vorschriften und Bestimmungen eingehalten, um die Umweltbelastung zu minimieren und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

 

Kellerentkernung. Gerade bei älteren Gebäuden finden sich hier oftmal snoch Bleileitungen.

Fazit

Die Entkernungsarbeiten vor einem Gebäudeabbruch sind ein komplexer Prozess, der Fachkenntnisse, Erfahrung und sorgfältige Planung erfordert. Durch die richtige Vorbereitung und Durchführung dieser Arbeiten können nicht nur die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet, sondern auch wertvolle Ressourcen recycelt und die Umweltbelastung minimiert werden. Als erfahrenes Abbruchunternehmen stehen wir Euch gerne zur Seite und unterstützen Euch bei der sicheren und effizienten Durchführung Eurer Entkernungsprojekte. Sprecht uns gerne an!

 

Waitl – als Abbruchprofi kennen wir uns mit Entkernuung aus!

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